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Informatie
Das Stück ist ein spinnenfingeriges Scherzo, das die Idee der "romantischen Ironie" in eine moderne Klangsprache übersetzt: Rasend vorüberhuschende Gestalten irrlichtern hin und her, treten auf der Stelle, um dann in irrer Kontrapunktik wieder in alle Richtungen auszubrechen. Dazwischen verdichtet sich der Satz: einmal zu einer fiebrig oszillierenden Trillerfläche (ein Echo der langen Triller des späten Beethoven?), einmal zu einem weit ausgreifenden Gesang der Geige, dem das Klavier anfangs verträumt sekundiert, um ihn dann zusehends zu überwuchern. Der Titel bezieht sich auf die Bemerkung E.T.A. Hoffmanns, dass wir zu Geistersehern werden, wenn wir Beethoven hören, aber auch auf Schillers Schauerroman und andere frühromantische Topoi, nicht zuletzt auf den des "Teufelsgeigers". Die Partitur ist von "Geistererscheinungen" durchzogen, in denen das Geschehen plötzlich hinter einem Schleier verschwindet. Diese phantomhaften Abschnitte sind die heimlichen Kernzonen des Stückes. Benjamin Schweitzer
Serie
Edition Schott
Instrument
Viool, Piano
Artikelnummer
SCHVLB233
Ismn
9790001216739
Componist
Benjamin Schweitzer
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